Ein Oldtimer zum Anfassen

Ein Bericht von Ute Stoll

Nachdem unser Rover P5 B Coupé, den wir auf den Namen „Sir James“ getauft haben, aufgrund
technischer Probleme nicht an unserem Internationalen Rovertreffen in Chemnitz teilnehmen konnte,
starteten wir am Sonntag Morgen einen erneuten Versuch und steuerten das BCMM (British Cars &
Motorcycle Meeting) in Krefeld an.
Dort angekommen, empfing uns ein freundlicher älterer Herr auf der Zufahrt zum Parkplatz, drückte
uns eine Ausgabe der Zeitschrift Motor Klassik in die Hand, übergab uns ein Unionjack-Fähnchen und
erklärte uns, wo wir unseren „Englischen Gentleman“ abstellen durften.
Wir suchten uns ein Plätzchen am hinteren Ende des Parkplatzes aus, um genügend Platz zu haben alle
Türen aufzumachen um möglichst viele Besucher anzulocken. Der Plan ging auf. Kurz nachdem wir
ein paar Exemplare unserer Roverdrive auf dem Beifahrersitz platzierten und gerade noch Zeit hatten
die Motorhaube zu öffnen, verwandelte sich unser Fahrzeug in einen Publikumsmagneten um den sich
nach und nach interessierte Besucher versammelten.

Es begannen informative Gespräche mit interessierten und interessanten Menschen sowie immer
wieder überraschten Besuchern, die es nicht für selbstverständlich hielten, sich den geräumigen und
komfortablen „Engländer“ auch mal in Form einer Sitzprobe von Innen anzuschauen. Wie Peter
immer zu sagen pflegt: „Oldtimer zum Anfassen“ !
Ganz besonders haben wir uns über den Besuch von Antje und Georg aus Wuppertal gefreut die sich,
obwohl ihr Rover P2 derzeit nicht einsatzfähig ist, da er auf eine neue Bereifung wartet, spontan zu
uns gesellten.
Bedauerlicherweise verließen die meisten Teilnehmer bereits gegen Mittag die Veranstaltung, sodass
wir uns nach einer kurzen Erfrischungspause in Mo`s Bikertreff plötzlich auf einem fast leeren
Parkplatz wiederfanden. Nach ein paar Fotos für diese Homepage verabschiedeten wir uns
voneinander und traten die Heimreise an.

Ein Rover Freund kam mit seinem Rover P4 aus Arnsberg zu Besuch

Es wäre jetzt natürlich nicht unser „Sir James“ gewesen, wenn er sich für unsere Rückreise, nicht
etwas ganz Besonderes ausgedacht hätte. An diesem Tag überraschte er uns mit einem hämmernden
Geräusch am Unterboden, dass mein Mann zunächst der Kardanwelle zuordnete. Um ganz sicher zu
gehen, ob man in diesem Fall weiterhin unfallfrei weiterfahren konnte, schrieb ich eine kurze
Nachricht in unsere Roverfreunde-Gruppe. Innerhalb kürzester Zeit bekamen wir eine Menge
Feedback was uns dazu veranlasste, den nächsten Rastplatz aufzusuchen.

Eindrucksvoll schmiss sich mein Mann unter unser Fahrzeug und folgte den Anweisungen von Heinz
und Peter, in dem er Fotos und ein Video von der Beschaffenheit des Unterbodens machte. Nach
Rücksprache mit den beiden Profi-Schraubern, setzen wir im Schleichgang unsere Heimreise fort und
kamen wohlbehalten zu Hause an.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Mitgliedern Heinz, Peter, Georg und Frank für Ihre schnelle
Unterstützung und lieben Worte! Wir sind immer noch sehr angetan von eurer Hilfsbereitschaft. Trotz
allem war es ein wunderschöner Tag für uns – Because of you!

3 Gedanken zu „Ein Oldtimer zum Anfassen“

  1. Vielen Dank Tobias! – Auch wir freuen uns, dabei zu sein und wenn’s drauf ankommt auf Rat & Hilfestellung vieler Vereinsmitglieder zählen zu können.
    Beste Grüße,
    Christoph & Ute

    Antworten
  2. Hallo Ihr Lieben,
    danke für den Beitrag und den Anreiz, diese Seite durch solche Artikel weiter zu beleben.
    Schön, daß der Verein Euch hat.
    Gruß Tobias
    It´s never over with Rover.

    Antworten
    • Vielen Dank Tobias! – Auch wir freuen uns, dabei zu sein und wenn’s drauf ankommt auf Rat & Hilfestellung vieler Vereinsmitglieder zählen zu können.
      Beste Grüße,
      Christoph & Ute

      Antworten

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