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Rover - Historie > 1904 - 1918 Auswahl Ende

Der Automobilbau beginnt
Rover 1904 bis 1918
1861 - 1885
1886 - 1903
1904 - 1918
1918 - 1932
1933 - 1939
1940 - 1945
1945 - 1949
1949 - 1963
1964 - 1976
1977 - Ende
 
Menschen
 
Logos im Wandel
 
80 Jahre MG
1904
Rover präsentiert sein erstes Automobil, den Rover "Eight". Das Einzylinder-Auto mit 8 hp aus wassergekühlten 1.327 ccm hat einen für seine zeit revolutionäres Chassis aus Aluminiumguß.
Die Hinterachse ist ohne Federung an das Fahrwerk angebolzt, der Komfort hält sich somit in Grenzen. Dennoch ist es ein fortschrittliches Fahrzeug mit Zentralrohrrahmen und interessantem Motorbrems-System.
Edmund W. Lewis ruht nicht: er beginnt sofort mit der Entwicklung eines einfacheren 6 hp-Wagens. Er nimmt an einem Straßenrennen teil, wo er stärkere Wagen schlagen kann und die Aufmerksamkeit der Fachpresse auf den neuen Wagen zieht.
 
1905
Der Rover "Six" kommt auf den Markt. Er hat ein einfaches Fahrgestell aus Holz und Stahl mit halbelliptischen Federn. Sein wassergekühlter Einzylinder holt 6 hp aus 780 ccm. Er wird bis 1912 gebaut werden.
Derweil erzielt Rover auf der Isle of Man weitere sportliche Erfolge. Curtis wird Fünfter, Lewis Zwölfter.
 
1906
Die Firma wird in "Rover Company Limited" umbenannt. Der Motorradbau wird vorübergehend eingestellt. Edmund W. Lewis, der nimmermüde Entwickler, bringt zwei neue Wagen auf die britischen Straßen: einen 10/12 hp ("The silent and steady") und einen 16/20 hp ("The silent and speedy").
Beide bieten eine verbesserte Federung und eine Schaltung an der Lenksäule. Der Motor des 16/20 besteht aus vier einzeln gegossenen Zylindern (des "Six") mit insgesamt 3.119 ccm, später wird er auf 3.251 ccm aufgebohrt.
 
1907
Wyley wird Direktor bei Rover. Bernard Wright entwickelt den Rover "15".
Im Mai nehmen zwei 16/20 hp an der Tourist Trophy auf der Isle of Man teil. Ernest Curtis wird Gesamtsieger, mit 12 Minuten Vorsprung nach einer Renndauer von 8 Stunden und 23 Minuten. Er erhält dafür eine goldene Uhr und eine Woche Sonderurlaub. Über die Plazierung von Edgar Folker ist nichts bekannt.
 
1908
Der Rover "15" kommt auf die Straße. Er wird bis 1911 gebaut. Der erste Rover - ein Rover Eight - wird nach Neuseeland verkauft.
 
1909
Wyley wird Vorstandsvorsitzender. Edmund W. Lewis verläßt Rover und geht zu Armstrong-Siddeley.
Von 1909 bis 1912 kann man Rover-Automobile auch mit Knight-Motoren - nach einem amerikanischen Patent - erwerben. Rover baut diese Motoren nicht selbst, sondern kauft diese über Daimler (England) zu.
 
1910
Owen Clegg kommt als Chefentwickler. Leider wird er nur zwei Jahre bleiben, sein Einfluß wird aber noch ein gutes Jahrzehnt nachwirken. Er konstruiert den berühmten 12 hp - Motor mit vier Zylindern und 2,3 Litern Hubraum. Als erster Rover-Motor hat er eine Ölpumpe (alle anderen haben eine Ölbad-Schmierung).
J. E. Greenwood entwickelt ein neues Motorrad mit Riemenantrieb und 499 ccc-Motor.
 
1911
Die Motorradfertigung wird wieder aufgenommen. Das Motorrad mit 3,5 hp wird sehr populär. Es wird auch mit Seitenwagen angeboten.
Owen Clegg bringt den "Twelve" auf den Markt Er verkauft sich bis 1914 gut. Die Jahresproduktion umfaßt 883 Fahrzeuge.
Clegg stellt die gesamte Automobilfertigung von der handwerklichen Fertigung auf Reihenfertigung um - die Montage vorgefertigter Baugruppen entspricht dem, was Ford vorgemacht hat.
Der Jahresgewinn beläuft sich auf 7.100 Pfund.
 
1912
Owen Clegg verläßt Rover und geht zu Darraq nach Frankreich. Rover hat jetzt eine eigene Gießerei. Die Automobile erhalten jetzt alle die neuen Kühler in Form eines Rechtecks mit gerundeten Ecken, die oben schildförmig ausgearbeitet sind.
Ähnlich wie bei Ford kann man Rover Autos in allen Farben haben, vorausgesetzt, sie sind - pastellgrün. Der typische Farbton wird bei einigen Modellen bis 1939 beibehalten werden. Alle anderen Farben sind nur auf Sonderbestellung lieferbar.
 
1913
In Großbritannien werden 26.000 Automobile verkauft. Rovers Anteil beträgt 1.500 Stück. Den größten Anteil hat Ford, das 6.000 Autos (Ford Model T) aus englischer Produktion verkaufen kann.
 
1914 - 1918
Rover kann 1914 noch 1.943 zivile Automobile verkaufen, bevor die Herstellung ziviler Fahrräder und Autos eingestellt wird.
Rover nimmt wieder an einen Tourist-Trophy-Rennen teil, drei Wagen gehen als Teamsieger durch's Ziel.
Während der Kriegsjahre baut Rover für die britische, russische und andere Armmen über 3.000 Motorräder, vorwiegend als Melde-Krafträder. Ansonster werden Lizenzprodukte gebaut, wie Wagenkästen für Stabs- und Krankenfahrzeuge auf Sunbeam 12/16-Fahrgestelle (insgesamt 1.781 Stück).
Damit ist Sunbeam frei für die Produktion von Flugzeugmotoren. Dazu kommen bei Rover 500 Maudslay-Lastkraftwagen, Mörser, Granaten, Gaspatronen und Panzerbaugruppen für Daimler.


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