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Karosserieformen
Unter „Limousine“ und „Coupé“ kann man sich natürlich etwas vorstellen. Doch so manche Bezeichnung ist nicht mehr geläufig, andere haben einen deutlichen Bedeutungswandel durchgemacht. Die folgenden Zeilen sollen weniger gebräuchliche Begriffe in Erinnerung rufen.
Eine Vielzahl von Begriffen, die im Grunde identische Karosserieformen bezeichnen, tragen sicher nicht zum Durchblick bei. Für uns Rover-Freunde liegt der Schwerpunkt natürlich auch auf den englischen Bezeichnungen. Dabei stellen wir fest, dass manche Hersteller gerne auf Begriffe aus der Zeit der Pferdekutschen zurückgreiffen.
Brake → Kombiwagen
Break → Kombiwagen
Broom → Brougham
Brougham (gesprochen: brum) Ein früher Vorläufer des → Sedanca-de-Ville. Bezeichnet ursprünglich eine vierrädrige Kutsche. Der Bezeichnung liegt der Name des englischen Staatsmannes Lord Brougham zugrunde.
Buckboard → Cyclecar
Buggy (gesprochen: baggi) → Cyclecar. Ursprünglich ein leichter, ungedeckter, einspänniger Wagen mit zwei oder vier hohen Rädern (bei Trabrennen benutzt). Heute ein – mehr oder weniger - geländegängiges Freizeitauto mit offener (Kunststoff-) Karosserie.
Cabriolet → Drop-head Coupé.
Cloverleaf (engl. für „Kleeblatt“) Wagen mit einem hinten in Längsrichtung eingebauten Einzelsitz. Er kann mit einen Verdeck, das alle Passagiere schützt, versehen sein.
Convertible → Drop-head Coupé.
Clubman → Fixed-head Coupé.
Coupé → Fixed-head Coupé.
Coupé-de-Ville → Sedanca.
Cyclecar Ein sehr leichter, einfacher Wagen mit schlichtester Technik und Ausstattung. Manchmal ohne jede Federung. Üblicherweise mit zwei Sitzen (Wenn nur ein Sitz vorhanden ist → Monocar). Es hat sich keine Standardform herausgebildet. In den USA laufen solche Fahrzeuge auch unter den Bezeichnungen → Buckboard, → Buggy oder → Surrey.
Dickey Fahrzeug mit in die Karosserie integriertem Gepäckabteil. Meist zweisitzig, aber auch mit separatem Einzel- oder Doppelsitz zwischen Passagier- und Gepäckabteil üblich. Kennzeichnend ist, dass das Verdeck nur die Vordersitze schützt. Das hintere Abteil verfügt manchmal über eine separate Windschutzscheibe. Später wurde das in die Karosserie integrierte Gepäckabteil einfach als Dickey bezeichnet. Diese Karosserieform ist auch als → Rumble-seat Roadster bzw. → Rumble-seater bekannt.
Doctor’s Coupé → Fixed-head Coupé.
Dos à dos Aus der Kutschenzeit stammende Bezeichnung für viersitzige Fahrzeuge, bei denen die Passagiere auf zwei Sitzreihen Rücken an Rücken sitzen. Der Begriff dos à dos stammt ursprünglich aus dem Ballett.
Drop-head Coupé Ein Fahrzeug mit zu öffnendem Stoff-Verdeck, üblicherweise zweitürig und gelegentlich mit zwei seitlichen Zusatzfenstern im Klappverdeck. Auch als Convertible (hier auch viertürig) oder Cabriolet bzw. Kabriolett bezeichnet.
Estate Car → Kombiwagen.
Fixed-head Coupé Eine Version des Drop-head Coupé mit festem Dach. Üblicherweise handelt es sich um Zweitürer, aber auch Viertürer sind bekannt. Hintere Seitenfenster kommen vor, sind aber kein Muß. Die Karosserieform ist unter zahlreichen Namen (Clubman, Doctor’s Coupé, Coupé, Hardtop) bekannt. Als Hardtop bezeichnete Wagen verfügen oft über ein in Gänze abnehmbares Dach.
Hardtop → Fixed-head Coupé.
Hatchback Wagen mit Hecktür → Saloon.
Kabriolett → Drop-head Coupé.
Kombiwagen Eine Fahrzeugfamilie, die unter verschiedenen Namen (Brake, Break, Shooting Brake, Station Wagon, Utility) bekannt ist. Alle sind mehr oder minder universell einsetzbar und verfügen über ein in gleicher Höhe mit dem Passagierraum verbundenen Kofferraum. Ursprünglich bestand der Aufbau aus Holz, später Stahl und Holz und heute aus Stahl. Es sind drei oder fünf Türen üblich. Die Hecktür kann ein- oder zweiteilig (horizontal oder vertikal geteilt) sein. Üblich sind Steil- oder Schrägheck-Ausführungen.
Landaulette auch: Landau, Landaulet. Eine Limousine, bei der der hintere Teil der Dachkonstruktion mit einem Klappverdeck versehen ist.
Limousine Im angelsächsischen Sprachgebrauch ein Fahrzeug mit separaten Abteilen für vordere und hintere Passagiere bzw. mit separater Fahrer-Kabine. Die Trennung erfolgt oftmals durch eine Glasscheibe. Im hinteren Passagierabteil können eine zweite Sitzreihe oder zusätzliche Klappsitze vorhanden sein. Es sind vier oder sechs Türen üblich. Im deutschen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff einen Reisewagen der Oberklasse oder entspricht der Definition des → Saloon. Man unterscheidet Stufenheck- und Fliesheck- (bzw. Stummelheck-) Limousinen.
Monocar Ein einsitziger, sehr leichter und einfacher Wagen mit schlichtester Technik und Ausstattung. Manchmal ohne jede Federung. (Wenn zwei Sitze vorhanden sind → Cyclecar.)
Phaeton auch: Phaethon → Tourer
Roadster Zweisitziger, offener Sportwagen. Kurzzeitig wegen strenger Sicherheitsauflagen im Schwinden begriffen, sind sie heute wieder sehr gefragt. Früher meist spartanisch ausgestattet, entsprechen sie heute bei der Ausstattung der von → Drop-head Coupés. Bei deutschen und italienischen Herstellern sind auch die Bezeichnungen Spider oder Spyder üblich, die früher eher dem Typ Cyclecar zugeordnet waren.
Roi-des-Belges → Tourer.
Rumble auch : Rumble-seater, Rumble seat Roadster → Dickey. Der Begriff stammt von engl. to rumble = rumpeln.
Saloon Der auch heute noch am weitesten verbreitete Karosseriestil mit rundum geschlossenem Aufbau. Ursprünglich Zwei- oder Viertürer mit vier oder sechs Seitenfenstern (four light Saloon, six light Saloon), verwischen sich heute teilweise die Konturen zum Kombiwagen, wobei Drei- und Fünftürer mit schräger Heckklappe (auch als Hatchback bezeichnet) herauskommen. Im deutschen Sprachraum wird diese Karosserieform üblicherweise als Limousine bezeichnet, in den USA auch als Sedan.
Sedan Amerikanische Bezeichnung des → Saloon.
Sedanca Eine Abart des → Drop-head Coupé, wobei der hintere Teil des Verdecks feststehend ist. Der vordere klappbare Teil wird gelegentlich durch ein nach hinten verschiebbares oder herausnehmbares Dachteil ersetzt. Gerne werden auch runde oder ovale hintere Seitenfenster und nicht funktionsfähige Verdeckgelenke angebracht.
Sedanca-de-Ville Sinngemäß wie der → Sedanca, jedoch mit vier Türen und oftmals abgetrenntem hinteren Passagierabteil – ähnlich der → Landaulette.
Shooting Brake → Kombiwagen.
Spider auch: Spyder, → Roadster.
Station Wagon → Kombiwagen.
Surrey → Cyclecar.
Tonneau → Tourer.
Torpedo Ein → Tourer mit flacherer Gestaltung und fließenden Linien, oft ohne Verdeck.
Tourer Generell steht dieser Begriff für einen viersitzigen, zwei- bzw. viertürigen offenen Wagen. Ursprünglich gab es außer der Windschutzscheibe und dem Verdeck keinerlei Wetterschutz, später kamen steckbare oder feste Seitenscheiben hinzu, die in der Folge der Entwicklung durch versenkbare Scheiben ersetzt wurden. Andere Bezeichnungen für diese Karosserieform sind Tonneau, Phaeton und Roi-des-Belges, wobei letzterer Begriff für Tourer mit königlichen Außenabmessungen steht.
Utility → Kombiwagen.
Victoria Frühe Karosserieform ohne Verdeck und ohne Frontscheibe, noch recht nahe an der Kutsche.
Vis à vis Üblicherweise viersitziger Wagen, bei dem sich die Passagiere auf zwei Sitzreihen gegenüber sitzen. Der Fahrer sitzt auf der hinteren Bank, die Passagiere der vorderen Bank sitzen mit dem Rücken zur Fahrtrichtung.
 
Knight - Motor
Rover baut in verschiedene Modelle, vorwiegend in die 8 hp und 12 hp von 1911 bis 1912, so genannte Knight - Motoren ein. Der Name nimmt Bezug auf den Erfinder dieser Hülsenschieber - Motoren, den US - Amerikaner Charles Y. Knight.
Rover verspricht sich viel von diesen Motoren, die sowohl von Daimler in Deutschland - hier vor allem großvolumige Mehrzylindermotoren - als auch von Daimler in Großbritannien - hier auch die von Rover verwendeten Ein- und Zweizylindermotoren - in Lizenz gebaut werden.
Die Motoren entwickeln bei geringen Drehzahlen ein bemerkenswertes Drehmoment. Schon bald erweist sich aber, daß sie auch mit erheblichen Nachteilen behaftet sind. So ist die Drehzahl aufgrund des Bauprinzips nicht wesentlich zu steigern. Schlimmer noch, die Wagen verbrauchen viel Öl und ziehen stets eine leichte Fahne hinter sich her. Trotz aller Versuche sind diese Probleme mit damaligen Mitteln nicht lösbar. So muß dieses Motorprinzip dem Ventilmotor weichen.
In einer kurzen Übersicht wollen wir auf das Arbeitsprinzip des Knight-Motors eingehen.
 


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