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Roverdrive 1 / 2003
Never give up - Teil II
Presse
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Roverdrive
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Erhaltung älterer Kraftfahrzeuge
 
In dieser Rubrik berichten wir in loser Folge über Tips, Tricks und Erfahrungen bei der Pflege und Wartung unserer guten Stücke.
Die Anregung dazu kam von Rover Freund Christian Nebe, der auch die ersten Artikel zusammenstellte.

 
Tips rund um den P6 - Folge 2
 
16. Bei den Stoßstangen außen und den Hörnern lohnt es sich, zur Befestigung rostfreie Schrauben zu verwenden. Zumindest sollten die Schrauben verzinkt oder mit Rostprimer versehen sein, auch sollten diese in regelmäßigen Abständen eingefettet werden. Sonst muß bei einer Demontage immer Gewalt angewandt werden (Winkelschleifer, Schweißgerät, Stemmeisen).
 
17. Bei den Schrauben an der Auspuffanlage tritt das gleiche Problem auf: diese sollten auch aus Edelstahl oder zumindest verzinkt sein. Auf alle Fälle sollen sie mit Kupferpaste behandelt werden, um ein müheloses Demontieren zu gewährleisten. Die Auspuffanlage selbst muß mit spezieller Auspufffarbe (Hitzebeständig bis 600°C) gesprayt werden. Dies sollte in Abständen wiederholt werden. Die Lebensdauer ist wesentlich größer und der Aufwand lohnt sich. Diesem Problem entgeht man am besten mit dem Einbau einer Edelstahlanlage.
 
18. Der Auspuffkrümmer (Manifold) des Rover P6 der Modelle 2000 und 2200 TC hat oft nur eine kurze Lebensdauer, denn das komplizierte Rohrsystem mit seinen zahlreichen Schweißnähten ist im oberen Bereich durch übergroße Erhitzung starken Spannungen ausgesetzt. Dieses führt dann früher oder später zu Rissen an einer der Schweißnähte. Diese können zwar theoretisch neu verschweißt werden, doch führt dies, wie Fachleute wissen, zu einem Verziehen des Krümmers, ist also vergebene Liebesmüh. Wie teuer solch ein Krümmer ist dürfte ja bekannt sein. Für den Preis kann man sich eine komplette Auspuffanlage für einen der gängigen modernen PKW besorgen. Abhilfe schaffen dicker Kupferdraht (Erdungskabel) oder aus Kupferblech geschnittene schmale Streifen, die systematisch um jede der vier oberen Röhren gewickelt werden. Die Befestigung erfolgt durch Schlauchbinder, welche geschickt befestigt werden müssen (Platzmangel), sonst kann der Vergaserflansch nicht am Motor montiert werden.
 
Das Kupfermaterial leitet einen großen Teil der Erhitzungswärme ab und reduziert damit die Spannungen im Material, so, daß es nicht mehr zu Rissen und Brüchen kommt und die Lebensdauer des Auspuffkrümmers ein Vielfaches beträgt.
 
19. Die beste Lösung für das Auspuffsystem des P6 ist natürlich eine rostfreie Anlage aus feinstem 304 18G Austenitic Stainless Steel mit übertragbarer "Vehicles Life" Garantie. Die besten Hersteller für solche Anlagen weltweit sind: P.D. Gough & Associate in The Old Foundry, Common Lane, Watnall, Nottingham, NG16 1HD, Großbritannien. Der Preis für die komplette Anlage einschließlich Krümmer individuell handgefertigt beträgt momentan etwa £ 700,00 einschließlich VAT (MwSt) plus UPS Transport/Zustellung. Wenn man dem die Kosten für eine reguläre Anlage gegenüberstellt und sich überlegt, wie oft die Anlage erneuerungsbedürftig ist, die Werkstatt- Kosten bedenkt oder den Zeitaufwand, wenn man alles selbst macht, dann entscheidet man sich klar für die Rostfrei-Anlage.
 
20. Türen werden im normalen Autoleben nie demontiert es sei denn wegen eines Unfalles, Einbruchs oder wegen Rostschäden. Ersatz für Türen ist recht schwierig zu bekommen, Reparaturen sind. aufwendig und kostspielig. Es lohnt sich in Abständen von mehreren Jahren die Türen des P6 auszubauen, was ja überhaupt kein Problem ist. Nachträgliches Justieren ist auch nicht nötig, da es genügt, wenn man die Schraube des oberen Scharnieres bewegt. Eine Tür rostet innen fast immer wegen des ständig von den Scheibenschächten her durchsickernden Regenwassers. Unten am Falz besonders in den Ecken. Konsequenz: Auseinandernehmen, Rostbehandlung, Versiegeln und dabei darauf achten, daß die Ablauföffnungen frei bleiben. Die Fensterbewegungsmechanik muß gründlich von Staub und altem Fett befreit werden und alle Teile müssen neu eingefettet werden inkl. Schloß, Arretierungs-und Seitenfensterverstellmechanik. Fensterrahmenbefestigungsschrauben sollten nach "Caramba-Super/Fire-Drop"-Behandlung gelöst, eingefettet und wieder befestigt werden. Der übrige Bereich innen ist auf Rost zu überprüfen und entsprechend zu behandeln. Die Mühe zahlt sich aus wenn man vorhat, den Wagen selbst noch eine Ewigkeit zu fahren. Käufer allerdings achten auf solche unsichtbaren Konservierungsmaßnahmen nie.
 
21. Ein weiteres Problem stellen die kosmetischen beiden Seitenbleche dar, die den Schweller /"Sill box section" abdecken. Es soll Rover-Besitzer geben, die diese Bleche noch nie abgeschraubt haben. Oft werden diese Bleche erst dann abgeschraubt, wenn eine TÜV-Beanstandung vorliegt. Aber von Zeit zu Zeit ist das ein "obligatorio", denn in den Hohlräumen des Schwellenbereiches verbirgt sich die korrosionssensibelste Stelle des P6. Allein schon das Demontieren der Bleche ist oft ein Drama, denn die seitlichen und unteren Kreutzschlitzblechschrauben sind meist hoffnungslos in ihren Schraubklammern bzw. Nylonbuchsen festgerostet und auch der beste Kreuzschlitzschraubenzieher ist nicht in der Lage in den verrosteten Schraubenköpfen Halt zu finden, auch hier geht es dann nur noch mit Gewalt oder zeitraubenden Tricks. Wenn die Dinger endlich los sind und das Dahinterliegende in Ordnung gebracht wurde, müssen die Schraubklammern ersetzt werden (Korrosionsschutzbehandlung). Alle Kreuzschlitzschrauben müssen durch Sechskantschrauben ersetzt werden. Die seitlichen werden eingefettet und die unteren für die Nylonbuchsen mit Silikonpaste versehen, da Fett und Nylon sich nicht gut vertragen. Die Schraubenköpfe sollten frei von Unterbodenschutz bleiben, müssen aber gegen Rost behandelt werden. Am besten ist ein Überzug von Hohlraumwachs.
 
22. Im korrosionsanfälligen Schwellerbereich gibt es Öffnungen zu den Hohlräumen. Diese sollten unbedingt frei sein. Der Hohlraum kann mit Hilfe von flexiblem feinen Schlauch mit Wachs von innen gegen Rost geschützt werden (langer dünner Schlauch auf Spray-Ventil stecken und beim Sprayen langsam drehen und heranziehen, damit alle Bereiche gleichmäßig versiegelt werden). Man kann natürlich auch ausschäumen, aber das ist eine Maßnahme die vorzugsweise als Vorbeugung bei neuen Wagen vorgenommen wird, die noch keinen Rost haben.
 
Typische P6 rostgefährdete Bereiche sind folgende: Der vordere und hintere Bereich der Schweller, der Bodenbereich bei den Pedalen und sein Pendant auf der Beifahrerseite, der obere Bereich der Radkästen vorn vor den Horizontalfedern und hinten im unteren Bereich und dort, wo die seitlichen Streben der De Dion-Achse verschraubt sind, der vordere Bereich des Kofferraumes.
 
Im Schwellerbereich befinden sich unterhalb auch die Einsteckvorrichtungen für den Wagenheber. Diese sind ein guter Testpunkt bei Roverkäufen. Geben sie bei Belastung nach, dann ist das Chassis, wenn auch nicht unbedingt sichtbar, stark korrodiert, wenn nicht sogar schrottreif. Grund: die am Schweller verschweißten Versteifungen für die Einsteckrohre sind weggerostet und die Rohre haben keinen Halt mehr, wie gesagt, ein gutes Indiz für den Gesamtzustand des Chassis.
 
23. Die Heizung des Rover P6 hält meist ewig, es kommt nur ab und zu einmal vor, daß die Sicherung wegen Überlastung des Stromkreises herausspringt. Grund für die oft unzureichende Wärmeabgabe der Heizung bei betagten P6 ist mit großer Wahrscheinlichkeit folgender: Hinter den beiden Handschuhfächern, und zwar jeweils innen, befindet sich schwer zu ertasten jeweils ein länglicher Schlitz im Blech des dort befindlichen Hohlraumes, welcher zum Belüftungssystem gehört. Dieser ist mit einem länglichen Moosgummistreifen versiegelt. Bei Fehlen wieder erneuern und das Problem ist behoben. Bei offenen Schlitzen kommt es zu einer Fehlleitung des Luftstromes. Außen, über dem Lufteinlaß des Heizungs-/ Belüftungssystems sollte ein Sieb angebracht sein. Ersetzen, wenn es fehlt. Es verhindert, daß Blätter etc. in das System eindringen (Verstopfung).
 
24. Die Beleuchtung im Inneren des P6 ist nach meinem Empfinden unzureichend. Abhilfe schafft eine Halogenleselampe (Kosten ca. 25 ) mit langem flexiblem Arm. Diese wird am Himmelrand über der Mittelstrebe des Türrahmens montiert und die Kabel mit denen der Deckenbeleuchtung verbunden. Die Kabel der Leselampe zieht man mit Hilfe eines entsprechend langen steifen Drahtes über den Himmel, der auf der rechten Seite dazu losgeschraubt wird. Der Kleiderhaken rechts hinten eignet sich ausgezeichnet als Einhängvorrichtung/-gabel für den flexiblen Arm der Leselampe, wenn diese nicht benötigt wird. Für die Mitfahrer besonders hinten ist dieses eine große Komfortverbesserung. Bei langen Nachtfahrten kann hinten, ohne den Fahrer zu belästigen, gelesen werden, außerdem reicht die Leselampe zum Kartenlesen z.B. bis zur Mitte und kann von RECHTSHÄNDIGEN Fahrern gut erreicht und bedient werden. Bei LINKS- HÄNDERN empfiehlt sich eine Montage auf der linken Seite.
 
25. An allen Türen, sowie an den vorderen Abschlüssen der hinteren Kotflügel, befinden sich Gummiblenden. Diese sind auf Aluminium-Streifen aufgetackert und diese sind wiederum mit Hohlnieten seitlich an den Türen bzw. dem Kotflügel festgenietet. Da an neue Blenden schlecht heranzukommen ist, muß auch hier improvisiert werden. Die Tackerklammern werden vorsichtig aufgebogen und herausgezogen. Der völlig verhärtete und zerbröckelnde alte Gummi wird entfernt. Die Alustreifen sind meist noch zu retten, sie sind oft nur im unteren Bereich stark korrodiert. Korrosion beseitigen, Aluleisten mit farblosem Lack sprayen. Originalgummis gibt es zumindest in Deutschland nicht im Fachhandel, dafür aber Meter- Ware von aufsteckbaren Gummileisten, die mit Endlosklammern versehen sind. Es ist dabei darauf zu achten, daß an den Schnittflächen, wo die nichtrostfreien Klammern sichtbar werden etwas schwarze Farbe aufgetragen wird. Die Klammern und Gummi werden mit Vaseline versorgt (Fett verträgt sich nicht mit Gummi!). Sollten keine Alustreifen mehr verfügbar sein, können auch 4 cm breite Gummistreifen (Meter-Ware) verwendet werden, diese werden mit Spezialkleber direkt auf den jeweiligen Bereich aufgeklebt. Beim Ankleben sollten Schraubzwingen verwendet werden, da sonst die Tendenz herrscht, daß sich der Streifen an den nicht geraden Flächen wieder löst (Spannung). Karosseriekleber: Terokal 2444 von Teroson.
 
26. Wer mit seinem Rover P6 über 90.000 km gefahren ist, sollte außer einer gründlichen Karosserierestaurierung/ Überholung, soweit es vorher nie geschehen ist, unbedingt den Zustand folgender Systemteile gründlich überprüfen (ausbauen) und die Innenteile durch Reparatursets erneuern, um sich unangenehme Überraschungen, Kosten, Stress und vor allen Dingen lange Standzeiten des Fahrzeuges zu ersparen: Hauptbremszylinder, beide Kupplungszylinder, die Bremszylinder und entsprechenden Dichtungen vorne und hinten, Manschette der De Dion Achse, Zündkerzen, Verteilerkopf, Verteilerfinger, Reglerschalter der Lichtmaschine, Anlasser überholen, Lichtmaschinenleistung überprüfen lassen, Ventile nachschleifen und neu einstellen, Kopfdichtung erneuern, alle Schläuche des Wasser-Kühlungs-Heizsystems erneuern, Vergasernadeln überprüfen, beide Hörner reinigen, gegen Korrosion behandeln und Kontakte blank machen, Stoßdämpfer überprüfen und die Gummidämpfer alle erneuern, alle elektrischen Kontakte in Reichweite: Außenbeleuchtungen/Motorraum blank bürsten und mit Kupferfett versorgen, Zustand der Kugelgelenke und Schutzmanschetten überprüfen und gegebenenfalls auswechseln, Kompression der einzelnen Zylinder überprüfen und gegebenenfalls zumindest die entsprechenden Kolbenringe auswechseln. Kupplungsscheiben tauscht man wegen des Aufwandes erst dann aus, wenn eine Abnutzung sich ankündigt, das Gleiche gilt für Bremsbeläge, wo eine Sichtkontrolle in regelmäßigen Abständen erfolgt.
 
Kupplungsscheibe und Bremsbeläge sollte man sich aber rechtzeitig auf Lager legen, um Zeitverluste bei der Beschaffung zu vermeiden, das gilt auch für Kerzen, Luftfilter, Thermostat, Zündspule, Startgeber, Sicherungen, el. Birnchen, Ölfilter, Bremsflüssigkeit, Getriebeöl, Dichtungen, "O"-Ringe für den Auspuffkrümmer, diverse Gummiteile, die starker Abnutzung ausgesetzt sind, und Unterbrecher. Über die LEBENSDAUER von Rover P6 Teilen kann man sich endlos streiten, da diese von verschiedenen Voraussetzungen abhängt, zuallererst hängt es natürlich von der Qualität der eingebauten Teile ab, die wir selten überprüfen können, denn es gibt Originalteile und billige Imitationen, dann kommt es auch noch auf das Produktionsjahr an, es gab bessere und schlechtere Zulieferer. Weitere Faktoren sind: In welchen Klimazonen hat sich das Fahrzeug im Laufe seines Lebens bewegt? Im feuchten Großbritannien/Norddeutschland, im Schweizer Gebirge mit viel Salzkontakt im Winter und hoher Leistungsbeanspruchung, in den trockenen Bereichen des Mittelmeerraumes? Welchen Fahrstil hatten die Fahrer? Wurde regelmäßig gewartet? Stand er hauptsächlich in der Garage oder im Freien? War der Standplatz luftig trocken, oder war es eine feuchte Wiese? Bewegte er sich hauptsächlich im "Stop and Go" Stadtverkehr oder nur auf großen Strecken? Sommerfahrzeug oder Allwetterfahrzeug? Gebrauchsfahrzeug oder Liebhaberfahrzeug? Wie verhielt es sich mit den Standzeiten, waren sie lang oder kurz? Wo stand das Fahrzeug? Hatten die Werkstätten Ahnung von dem Fahrzeug oder nicht? Wie stand es mit den Besitzern? Wurde bei Reparaturen unter Zugrundelegung von Daten nach dem WORKSHOPMANUAL vorgegangen oder frei "nach Schnauze"?
 
Trotzdem denke ich, daß es gewisse Faustregeln gibt für die Abnutzungen von Fahrzeugbereichen und Teilen die sich generell am Alter des Fahrzeuges und an der gefahrenen km-Zahl orientieren.
 
90.000 km ist deshalb ein recht guter Grenz-/ Erfahrungswert für ein General"overhaul" des P6. Es trifft auf jeden Fall für Motor, Getriebe und alle sonstigen beweglichen mechanischen Teile zu.
 
Beim Chassis, der Karosserie und der Inneneinrichtung ergibt sich natürlich eine größere Bandbreite nach oben und unten. Mein erster, aus 2. Hand erworbene roter 2000TC war 1969 bei ca. 50.000 km vom Chassis her dringend restaurationsbedürftig. Grund: Allwetterfahrzeug, Salz, Bergstraßen. Die Vorbesitzerin war Tierärztin, die ständig Bauernhöfe be suchen mußte.
 
Es wäre einmal hochinteressant über das Thema Abnutzungszeiträume für den P6 eine Statistik zusammenzustellen. Ich glaube, dass der P6 von seiner Rover- typischen Substanz her verglichen mit moderneren und ähnlichen Fahrzeugen aus dem damaligen Produktionszeitraum von 14 Jahren ausgezeichnet wegkommt, wenn man die Nachteile durch den damaligen miserablen, teuren und dünnen Service hierzulande in Betracht zieht. Es tröstet wenig, daß die Engländer im eigenen Land situationsbedingt mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten, hauptsächlich der "langsamen" Ersatzteilversorgung, die durch schlechte Organisation und die vielen Streiks der Zulieferer verursacht wurden.
 
27. Welche Ursachen hat ein ständiger Verlust von Wasser im Kühlsystem, ohne daß ein Leck zu entdecken ist? Man muß in diesem Fall des unersättlichen Saufens von Kühlwasser das System über den Kühlereinfüllstutzen mit dem dafür vorgesehenen Spezialpumpgerät auf 1 atü Druck bringen. Fast immer ist die simple Ursache ein undichter Schlauchstutzen im System (alte Schläuche, alte Schlauchbinder und korrodierte Stutzen). Das Wasser entweicht in minimalen Mengen wenn das System unter Druck steht und verdampft sofort auf der heißen Metalloberfläche.
 
Noch eine Möglichkeit ist natürlich eine alte undichte Zylinderkopfdichtung. Erneuern!
 
28. Sollte das Thermostat des Kühlsystems einmal ausfallen, dann ist es am besten, dieses sofort auszubauen und ohne Thermostat zu fahren, bis ein neues beschafft ist. Auf den korrekten Typ achten, da die Reaktionstemperatur unterschiedlich ist.
 
29. Ich verwende als Wasser für die Kühlanlage und die Scheibenwaschanlage grundsätzlich gesammeltes Wasser aus dem Kühlschrank. Grund: Es ist dem teuren Aqua destillata gleich, enthält keine Mineralien und sonstige Beimischungen, die sich ablagern könnten. Ich habe noch nie irgendwelche chemischen Reinigungsmittel kaufen müssen, um das Kühlsystem von Ablagerungen, besonders Kalk, zu reinigen. Die Düsen der Scheibenwaschanlage bleiben auf diese Art auch frei. (Kondenswasser entsteht beim Abtauen).
 
Wird fortgesetzt.
 
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